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Termine:


  bis 22.04.2020: „Verehrt, verwendet, vergessen. Alamannen"
  bis 28.06.2020: "Wiederkehr der Götter" - Weihebilder aus dem röm. LOPODUNUM
  ab 25.04.2020: Sonderausstellung "Spielkarten und Kartenmacher in der Kurpfalz"
  ab 29.04.2020: Sonderausstellung "Die Reiß 1613. Eine kurfürstliche Jahrhunderthochzeit"
  05.04.2020: „Verehrt, verwendet, vergessen. Alamannen" - Fhg. mit Andreas Hensen - 14:30
  19.04.2020: Jedermannführung durch das Lobdengau-Museum - 14:30 Uhr
  17.05.2020: Internationaler Museumstag vor und im Lobdengau-Museum - 11 - 17 Uhr
  14.06.2020: Führung im Römergarten - 15 Uhr
  21.06.2020: Revolution erreicht Ladenburg - Führung mit Andreas Hensen - 11:30 Uhr
  03.07.2020: Iris Wolff liest aus dem Roman "So tun, als ob es regnet" - 17 Uhr
  24.07.2020: Bischöfe, Kaiser, Kurfürsten - Führung mit Andreas Hensen - 18:30 Uhr
  20.09.2020: Jedermannführung durch das Lobdengau-Museum - 14:30 Uhr
  08.11.2020: Jedermannführung durch das Lobdengau-Museum - 14:30 Uhr



Ausstellung bis 22. April 2020

 

Verehrt, verwendet, vergessen

Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte


Die vom Alamannen-Museum Vörstetten bei Freiburg konzipierte Studio-Ausstellung beleuchtet den Alamannenbegriff im Wandel der Zeiten. Erstmals taucht dieser im 3. Jh. n. Chr. in römischen Quellen als Hilfsbegriff für germanische Stämme auf, die sich im Oberrheingebiet niederließen. Seitdem wurden die Alamannen sowohl verehrt als auch ideologisch missbraucht und geraten gegenwärtig zunehmend in Vergessenheit, obwohl ihre Namengebung bis heute in vielfältiger Form nachwirkt - bis hin zur Bezeichnung der Deutschen als "les Allemands" in der französischen Sprache. Die Präsentation wird durch eine Auswahl archäologischer Funde aus Ladenburg ergänzt. [mehr]




Ausstellung bis 28. Juni 2020


Wiederkehr der Götter

Weihebilder aus dem römischen LOPODUNUM


Drei Steinskulpturen aus dem vicus LOPODUNUM traten ans Licht, als es in Baden bereits eine staatliche Denkmalpflege gab, die allerdings über sehr bescheidene Möglichkeiten verfügte. Der im Jahre 1859 gegründete Mannheimer Altertumsverein schloss in unserer Region diese Lücke und barg insbesondere in Ladenburg zahlreiche Funde. Die wachsende archäologische Sammlung wurde schließlich mit dem Großherzoglichen Hofantiquarium vereinigt. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahmen die neu begründeten Reiss-Engelhorn Museen (REM) in Mannheim diese Sammlungen. Dazu gehören auch drei archäologische Zeugnisse, die vor über 100 bzw. 130 Jahren in Ladenburg ans Licht traten.

Freundlicherweise stellen die REM diese bedeutenden Funde leihweise zur Verfügung.

Foto: Das Relief vom Haupttor des Reiterkastells von LOPODUNUM zeigt die Siegesgöttin Victoria mit Auszeichnungen für die Truppe.




Willkommen im Lobdengau-Museum

So wie die Stadt Ladenburg besitzt auch dieses Schlösschen eine reiche Geschichte. Im Areal eines mittelalterlichen Königshofes wurde die Residenz des Bischofs von Worms errichtet. Das Gebäude steht auf den Ruinen der römischen Metropole LOPODUNUM und bindet in die Wehrmauer der mittelalterlichen Altstadt ein. Die Epochen der Renaissance und des Manierismus verliehen der Fassade des Bischofshofes ein ungewöhnliches Aussehen.

Auf vier Ebenen vermittelt das Museum die Archäologie und Geschichte der Stadt und ihrer einstigen Herrschaftsgebiete. Z. T. spektakuläre archäologische Funde aus dem römischen Kastell und aus LOPODUNUM, Hauptort der CIVITAS ULPIA SUEBORUM NICRENSIUM, bilden dabei einen Schwerpunkt. In Sonderausstellungen werden stadtgeschichtliche Themen und zeitgenössische Kunst präsentiert.

 

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