Termine:


  bis 30.09.2020: Sonderausstellung "Spielkarten und Kartenmacher in der Kurpfalz"
  bis 01.11.2020: „Verehrt, verwendet, vergessen. Alamannen"
  bis 22.11.2020: Sonderausstellung "Die Reiß 1613. Eine kurfürstliche Jahrhunderthochzeit"
  bis 30.06.2021: "Wiederkehr der Götter" - Weihebilder aus dem röm. LOPODUNUM
  24.07.2020: Bischöfe, Kaiser, Kurfürsten - Führung mit Andreas Hensen - 18:30 Uhr
  20.09.2020: Jedermannführung durch das Lobdengau-Museum - 14:30 Uhr
  08.11.2020: Jedermannführung durch das Lobdengau-Museum - 14:30 Uhr



Ab sofort zu den üblichen Zeiten wieder geöffnet



Das Portal des Bischofshofs wird wieder geöffnet, Besucher sind im Lobdengau-Museum ab Samstag, dem 16. Mai zu den üblichen Öffnungszeiten willkommen – unter Wahrung der geltenden Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit.

Das Museum dient während der Pandemie zeitweise als Ausweich-Standesamt.

Es gilt das Motto:
Wir sind mit Sicherheit am schönsten und mit Abstand am besten!

Deshalb ist die Teilnehmerzahl bei Gruppenführungen im Haus derzeit auf 10 Personen begrenzt.





Ausstellung bis 30. September 2020

Spielkarten und Kartenmacher in der Kurpfalz


Spielkarten haben eine lange Tradition. Seit etwa Mitte des 14. Jahrhunderts sind sie in Europa bekannt, was zumindest durch etliche Verbote belegt ist. Zu Zentren der Kartenherstellung in Deutschland entwickelten sich im 15. und beginnenden 16. Jahrhundert die Handelsstädte Augsburg, Nürnberg, Straßburg, Köln und Frankfurt. Auch in der Kurpfalz - und hier insbesondere in Mannheim - gab es mindestens seit 1737 Kartenmacher. Die Illustrationen spiegeln den Zeitgeist verschiedener Epochen wider: Sie zeigen Alltagsszenen, Phantastisches und Witziges, sie dienen der Bildung oder auch der Produktwerbung.

Im Lobdengau-Museum wird nun ein Ausschnitt aus der Produktion in Mannheim und der Kurpfalz gezeigt. Herr Jürgen Platz aus Ladenburg hat hierfür besondere Stücke aus seiner umfangreichen Spielkartensammlung zusammengestellt. Tarockkartenspiele aus den Reiss-Engelhorn-Museen ergänzen die Präsentation.

Foto: Karo Bube aus dem Handwerkertarock von Philipp Wespin (Münster, nach 1803). Aus der Sammlung von Klaus-Jürgen Schultz.




Ausstellung bis 1. November 2020

 

Verehrt, verwendet, vergessen

Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte


Die vom Alamannen-Museum Vörstetten bei Freiburg konzipierte Studio-Ausstellung beleuchtet den Alamannenbegriff im Wandel der Zeiten. Erstmals taucht dieser im 3. Jh. n. Chr. in römischen Quellen als Hilfsbegriff für germanische Stämme auf, die sich im Oberrheingebiet niederließen. Seitdem wurden die Alamannen sowohl verehrt als auch ideologisch missbraucht und geraten gegenwärtig zunehmend in Vergessenheit, obwohl ihre Namengebung bis heute in vielfältiger Form nachwirkt - bis hin zur Bezeichnung der Deutschen als "les Allemands" in der französischen Sprache. Die Präsentation wird durch eine Auswahl archäologischer Funde aus Ladenburg ergänzt. [mehr]




Ausstellung bis 30. Juni 2021


Wiederkehr der Götter

Weihebilder aus dem römischen LOPODUNUM


Drei Steinskulpturen aus dem vicus LOPODUNUM traten ans Licht, als es in Baden bereits eine staatliche Denkmalpflege gab, die allerdings über sehr bescheidene Möglichkeiten verfügte. Der im Jahre 1859 gegründete Mannheimer Altertumsverein schloss in unserer Region diese Lücke und barg insbesondere in Ladenburg zahlreiche Funde. Die wachsende archäologische Sammlung wurde schließlich mit dem Großherzoglichen Hofantiquarium vereinigt. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahmen die neu begründeten Reiss-Engelhorn Museen (REM) in Mannheim diese Sammlungen. Dazu gehören auch drei archäologische Zeugnisse, die vor über 100 bzw. 130 Jahren in Ladenburg ans Licht traten.

Freundlicherweise stellen die REM diese bedeutenden Funde leihweise zur Verfügung.

Foto: Das Relief vom Haupttor des Reiterkastells von LOPODUNUM zeigt die Siegesgöttin Victoria mit Auszeichnungen für die Truppe.




Willkommen im Lobdengau-Museum

So wie die Stadt Ladenburg besitzt auch dieses Schlösschen eine reiche Geschichte. Im Areal eines mittelalterlichen Königshofes wurde die Residenz des Bischofs von Worms errichtet. Das Gebäude steht auf den Ruinen der römischen Metropole LOPODUNUM und bindet in die Wehrmauer der mittelalterlichen Altstadt ein. Die Epochen der Renaissance und des Manierismus verliehen der Fassade des Bischofshofes ein ungewöhnliches Aussehen.

Auf vier Ebenen vermittelt das Museum die Archäologie und Geschichte der Stadt und ihrer einstigen Herrschaftsgebiete. Z. T. spektakuläre archäologische Funde aus dem römischen Kastell und aus LOPODUNUM, Hauptort der CIVITAS ULPIA SUEBORUM NICRENSIUM, bilden dabei einen Schwerpunkt. In Sonderausstellungen werden stadtgeschichtliche Themen und zeitgenössische Kunst präsentiert.

 

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