Sonderausstellungen

am Sonntag, dem 10. Mai 2015 (Muttertag) dürfen wir Sie um 17 Uhr zu einer besonderen Frühlingsveranstaltung in den Bischofshof einladen:
„Was hält mich fest in dieser Stadt“
ist die kritische Liebeserklärung der renommierten Lyrikerin Gerhild Michel an ihre Wahlheimat Heidelberg. Der Gedichtzyklus wird von der bekannten Heidelberger Cellistin Dorothea von Albrecht umrahmt: So entsteht ein spannender Dialog zwischen Dichtung und Musik!
Der Eintrittspreis in Höhe von 5 € (ermäßigt 3 €) beinhaltet ein Getränk, das in der Pause gereicht wird.

   Lopodunum 3D

( die Ausstellung ist beendet )


LOPODUNUM wurde von Kaiser Trajan (98-117 n. Chr.) zum Hauptort der CIVITAS ULPIA SUEBORUM NICRENSIUM erhoben. Ladenburgs antiker Vorgänger wandelte sich in den folgenden Jahren vom Kastellort zur Stadt. Das auffälligste Merkmal der baulichen Veränderungen war die Errichtung eines Forums mit einer Basilika. Es handelt sich um das größte Gebäude dieser Art aus der römischen Epoche Süddeutschlands!

Auf der Grundlage einer detaillierten archäologischen Erforschung dieses Komplexes konnte in Zusammenarbeit mit MediaCultura (Dr. Jürgen Süß) eine 3D-Visualisierung angefertigt werden. Der fünfminütige Film und die Elemente der Rekonstruktion sind nun im Rahmen einer archäologischen Präsentation erstmals öffentlich zu sehen.

Die 3D-Visualisierung wurde durch die Unterstützung der Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg (Dr. Arno und Heide Schmackpfeffer) und des Heimatbundes Ladenburg e. V. ermöglicht.

Flash Player downloaden, um den Film zu sehen.
Vorschau / Trailer





   Prinz, Soldat und Bischof.
Die letzte Reise des Ludwig Anton von Pfalz-Neuburg (1660-1694)

( die Ausstellung ist beendet )



Im Herbst 1969 entdeckte der bekannte Ladenburger Archäologe Dr. Berndmark Heukemes im Chor der Sebastianskapelle eine bis dahin unbekannte Gruft, in der ein hoher geistlicher Würdenträger bestattet war. Es gelang mit archäologischer Methodik, den Toten als Ludwig Anton von Pfalz-Neuburg zu identifizieren, der als Bischof von Worms amtierte und weitere wichtige geistliche Ämter besaß. Der mit knapp 34 Jahren Verstorbene hatte aber neben seiner geistlichen auch eine militärische Karriere als General im Krieg gegen das Osmanische Reich in Ungarn gemacht. Seine Familie stellte im 17. und 18. Jh. nacheinander drei Kurfürsten von der Pfalz und pflegte Verbindungen mit den wichtigsten Königs- und Fürstenhäusern in ganz Europa. Trotz großer Verdienste Ludwig Antons habe er aus undurchsichtigen, geheimnisvollen Gründen aber keine standesgemäße, sondern nur eine anonyme, „kümmerliche“ Beisetzung in Ladenburg erhalten.

Seit einiger Zeit meldet die Geschichtsforschung Zweifel an der Identifizierung des Toten von St. Sebastian an. Beide Auffassungen erscheinen für sich genommen überzeugend, lassen sich aber nicht vereinbaren. Die Ausstellung versucht, den derzeitigen Forschungsstand aufzuzeigen und Perspektiven zu entwickeln, wie sich das Dilemma auflösen lassen könnte. Präsentiert werden archäologische Grabfunde, bis jetzt wenig bekannte Bild- und Schriftquellen sowie Ablichtungen aus Heukemes’ Grabungstagebuch.





   Ton + Technik - Römische Ziegel

( die Ausstellung ist beendet )


Mit der Ankunft der Römer in unserer Region begann die Erfolgsgeschichte eines neuen Baumaterials: Mit Ziegelsteinen, –platten und -röhren wurden Mauern, Dächer, Wasserleitungen und Fußbodenheizungen errichtet. Oft wurden Ziegel mit Herstellerstempeln, Kritzeleien, Pfoten- und Fußabdrücken versehen, die den robusten Baustoff zu einer spannenden Quelle für die Geschichtsforschung machen. Die Ausstellung zeigte u.a. seltene Funde aus dem römischen Ladenburg/Lopodunum.